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ZÖKT: Deutsche Gewinner, Höllensud und ein Modus-Diktator

Die Kubb’Ings aus Deutschland (Robert, Mr. Stillos) gewinnen das erste Zweier Öpfelbaum Kubb Turnier (ZÖKT) mit einem deutlichen 3:0-Finalsieg gegen Tent it Up (Bleiki, Hafenkneipe). Im Kleinen Final schlägt Sophie and the Gang (DJ, dr Bell) als The Gang without Sophie die Gigantodrom-Belagerer MJ Buldozer (Mu, JJ).

Dass die erfolgreichste Hochburg der Schweizer Kubb-Geschichte nach zehn Jahren erstmals ein eigenes Turnier durchführt, wäre ohne Initiant und Art Director Michel eine unverwirklichte Idee geblieben. Während das ganze Ambiente, die Verpflegung und die Wiederbelebung der geschichtsträchtigen Badener Allmend rundum viel Lob ernteten, wurde der als willkürlich angekündigte Modus seinem Namen gerecht und sorgte für Diskussionen. Ausser Modus-Diktator Züst hatte niemand den Durchblick. Um das Halbfinal zu erreichen, mussten alle sechs Spiele gewonnen werden – was allerdings kaum jemand wusste. Zudem war die Team-Zuteilung schwer nachvollziehbar und begünstigte die top-gesetzten Teams.

Das 1. ZÖKT bleibt in bester Erinnerung: Alle Teams kamen viel zum Kubb-Spielen, die Höllensud-Verpflegung war top und es bleibt zu hoffen, dass es nicht nochmals zehn Jahre geht, bis das nächste Oepfelbaum-Turnier ansteht.

Archiv: Zoekt

Kommentare

  1. Nur zur Klarstellung. Die Kubb’ings haben NICHT alle Spiele gewonnen. Aber was sie gewonnen haben, haben sie 2:0 gewonnen… Teams die im letzten Gang 2:0 verlieren, haben dann natürlich Pech gehabt, ist im Schwingen aber auch so.
    Vor dem Turnier hielt ich es für am wahrscheinlichsten, dass die beiden Ränge 1 und 2 (Stand nach dem letzten Gang) vorher alles gewonnen haben, und 3,4 jeweils eines 1:2 verloren…

  2. Moin,

    ich fand den Modus ziemlich spannend, irgendwie ist anscheinend untergegangen, dass wir um den Einzug ins Halbfinale nochn Tie ausgespielt haben, da einem anderen Team nur 0.1 Punkte für den Gleichstand mit uns fehlten (Sie verloren den Punkt auf Grund von aktuem Biernotstand). Nebenbei hats Spaß gemacht und der Pokal ist echt gut gelungen.

    Vielen dank für die schöne Atmosphäre und Ich freue mich aufs nächste Jahr.
    Habt Ihr gut gemacht =)

  3. Auch ich möchte gerne meine Eindrücke vom ersten – fast perfekten *) – ZÖKT weitergeben.
    Nach einer staureichen Anreise hatten wir uns die schöne Wohnung von Alois über airbnb für zwei Übernachtungen gemietet. Alois ist ein feiner Typ, der uns gleich zeigte, dass die Schweizer mit Feldschlösschen auch ein tolles Bier brauen können.
    Nun aber zum Turniertag – nur 400 Meter Entfernung, aber 150 Höhenmeter mussten überwunden werden um den traumhaften quasi unkrautfreien Rasen des Sportplatzes betreten zu dürfen. Der Modus-Diktator erklärte uns, dass wir an 52 von 62 gesetzt seien, weil er uns nicht kennt, vielleicht ändert sich das ja jz mit diesem Comment. Unsere beiden ersten Spiele, “die Willkür des Tunierorganisators” wollte es so, waren gleichzeitig die schwersten. bea&elvira und Elegantes Design hatten fast perfekte Spiele und nahmen uns aufgrund der wahnsinnigen Trefferquote aus 8 Meter insgesamt 3 Punkte ab, wobei wir stets alle Feldkubbs abräumten und das Elegante Design auch wenig elegante Würfe zeigte.
    Der Modus-Diktator stellte nun fest, dass der 7. Gang ausfiel, da mit 35 Minuten Verspätung begonnen wurde, obwohl die “immerhin” 3 Tage vor Turnierbeginn übersandten Infos gleich zweifach aussagten “ALLE Teams werden ihr erstes Spiel um 10 Uhr beginnen!”. In dem Augenblick dachten wir bereits kurz über eine vorzeitige Abreise nach, uns wurde klar, dass unser Ziel, die TOP10 – auch aufgrund des Gangs weniger – in weite Ferne gerückt war. Letztendlich verbesserten wir uns von Platz 40, 34, 24 und 16 im 5. Spiel auf den Rang unbekannt. Ja tatsächlich unbekannt, im Turnierverlauf wusste jedes Team wie es um die Platzierung steht, ein Endergebnis gibt es aber nicht – für mich ein Skandal. Für die Veranstalter kommt völlig überraschend, dass zwei bzw. drei Teams (vermutlich inkl. Down by Law) gerne ihren Rang gewusst hätten. Der Veranstalter teilte mit, im 6. Gang ging es nur noch um die Halbfinalquali und für den Rest “um eine schöne Partie Kubb”. Das hätte man ja auch vorher sagen können. Unser Trost war: der Weltmeister und spätere Sieger hatte eine Niederlage und wir hatten auch nur einmal verloren. Und mit der Trefferquote vom zweiten Spiel hätte das Elegante Design auch Kubb’Ings im Endspiel besiegt;)
    Zumindest hat man Besserung gelobt, darum werden wir auch hoffnungsvoll nächstes Jahr wieder dabei sein!

    *) Wetter gut, Verpflegung spitze, Bier schmeckt exzellent, Qualität und Quantität der Teams hervorragend, Modus “Schwingen” gut gedacht

  4. =) ich muss zwar nicht aber ich möchte noch ne Randbemerkung abgeben,

    wäre bei jedem anderen Modus auch so gelaufen.

    Wenn von den Top 5 gesetzten Manschafte am Ende 4 im Halbfinale stehen spricht dies sicherlich für die Erfahrung und das Einschätzungsvermögen von Spielfähigkeiten der Öpfelbäume. Das bei einem Feld in dem ca. 15 Manschaften um den Sieg spielen, jemand sagt wir wollen Top 10 erreichen, wenn er max. 16-30 rangiert, ist einfach mal ne krasse Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit.

    Gegen nen Top 20 gesetztes Team zu straucheln – ich würd einfach sagen, krasse Fehleinschätzung der Schweizerspielstärke eurerseits.

    Da die ersten 2 Runden willkürlich gesetzt wurden, ist das Pre-Seeding nebenbei vollkommen Wumpe.

    – dat hier ist der nette Text – 😀

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