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Marc Binder über seine Saisonhöhepunkte, Zero Rotation und das Erfolgsrezept von Breitizone

Wie hast du Kubb kennengelernt?

Zum ersten Mal von Kubb gehört habe ich von Beno. Er erzählte mir vom Kubbmaisterturnier und meinte, ich soll auch kommen, “Kubb ist genau dein Ding!” Etwas später sagte mir Mäge Meier etwa genau das Gleiche. Das war ungefähr 2008. In diesem Jahr spielte ich am Tenedo mein erstes Turnier. Sie hatten recht: Kubb ist bis heute voll mein Ding!

Du spielst zusammen mit Winnie und P im Team Breiti Zone. Wie ist euer Team zusammengekommen?

Unsere Clique hiess Breitizone. Wir waren etwa 20 Leute und hatten ein Haus zum Chillen, welches wir selbst umgebaut haben. Das war wie eine riesige WG, am Wochenende haben wir da gewohnt. P und Winnie waren mit von Partie. Als wir uns zum ersten Turnier anmeldeten, lag der Teamname auf der Hand.

2014 war eure Saison: Ihr seid unangefochtener Leader der Kubb Tour, Schweizermeister 2014, habt  insgesamt drei Mal Gold gewonnen. Was ist euer Erfolgsrezept?

Früher spielten wir immer in der gleichen Position. Seit dieser Saison wechseln wir von Monat zu Monat, Niemand hat mehr eine fixe Position. Da wir uns sehr gut kennen, können wir einschätzen, wer wann trifft. Und unser Motto ist: Nie ein Kubb stehen lassen!

Die erste Goldmedaille von Breitizone war dein Einzelsieg am Mighty Kubb 2012. Seit diesem Sieg ist es mit euch erst richtig losgegangen. Welche Bedeutung hatte dabei dein Mighty-Sieg?

In dieser Saison wussten wir, einer von uns muss es am Mighty bis ins Viertelfinal schaffen, dann erreichen wir das Masters Final. Mir ist das gelungen und ich konnte meinen Lauf bis zum Sieg weiterziehen. Ich denke, uns als Team hat v.a. der Sprung unter die besten acht Teams für die nächste Saison gepusht. .

Was waren deine Höhepunkte in dieser Saison?

Der Höhepunkt war der diesjährige KCUA Cup. Ein spannendes Finalspiel, super Stimmung und Organisation und am Schluss haben wir den Sack zugemacht. Aber auch das Finalspiel in der Lündearena am Sure Shot und die Woche mit den Eagles an der Weltmeisterschaft in Schweden bleiben mir in bester Erinnerung.

Du spiest als einer der Einzigen mit der Zero-Rotation. Wie ist es zu dieser Technik gekommen und hat diese Zukunft?

Ich habe von Anfang an so gespielt. Das hat sich unbewusst ergeben, für mich war es einfach normal so zu werfen. Ob das Zukunft hat, würde ich nicht behaupten, aber ich finde es ein guter Schuss auf die Ersten. Teilweise werde ich aber kritisiert, er wäre schräg.

Die letzte Frage ist immer dieselbe: Welchen Kubbspieler würdest du gerne interviewen und welches wäre deine erste Frage?

Die Antwort auf diese Frage erfahrt ihr in einem der nächsten Spieler-Interviews auf baselcitykubb.ch