Cm6YAoXXEAAIKL0

Vergangenheit und Zukunft beim Spryssecup-Jubiläumsturnier

Lüg, Sibe, Baus 2007

Rini und seine Crew vom Turnverein Kleinhüningen haben sich einige Nettigkeiten einfallen lassen, um die zehnte Ausgabe des Spryssecup zu zelebrieren: So erhielten alle Teilnehmer als Dank ein Präsent, und alle ehemaligen Sieger wurden zum Jubiläums-Apéro eingeladen. Ein Blick auf die Siegerliste – neu darauf zu finden ist Dr. Chakkala Mastrolorenzo, aber dazu später – ist wie eine Zeitreise durch die Kubbgeschichte. Erstmals gewonnen wurde das Turnier im Kleinbasel von Oepfelbaum, und zwar in derselben Formation, die auch am Samstag antrat: Mit Baus, Lüg und Sibe.

Danach folgten mit I Haddi Gseit und The Papas Kubb-Grössen aus längst vergangenen Tagen. 2010 ging der Stern von Checkeletti auf mit dem ersten Turniersieg (vom Finalspiel gegen Öpfelmundos gibts auf Youtube sogar noch ein Video). Nachdem das B-Team das Turnier im Jahr darauf für sich entschied, kam es 2012 erneut zu einem historischen Ereignis: Der Kubb Klub Fislisbach konnte seinen ersten und weiterhin einzigen Turniersieg verbuchen. Nochmals Checkeletti (2013) und Rope-A-Dope mit einem Titel-Double sorgten dafür, dass der Sprysse – eines der letzten Turniere, das noch ohne rotierendes Setzen gespielt wird – fest in Basler Hand bleibt. Blieb. Denn 2016, im Jubiläumsjahr, zeigte sich auch auf dem Sportplatz Sandgrube die Kurpark-Dominanz. Dr. Chakkala Mastrolorenzo fegte im Final Oepfelbaum I vom Platz, Bronze ging an De Giuseppe und sini Kubbcrew, vor Breitizone.

Mit 10 Jahren auf dem Buckel gehört der “Sprysse” gemeinsam mit Tenedo, KubbMaister und Sure Shot zu den vier ältesten und traditionsreichsten Turnieren auf der aktuellen Kubb-Tour. In Basel geht derweil das Gerücht um, dass sich Sprysse-Rini nach zehn Jahren zurückziehen will. Es bleibt zu hoffen, dass es sich dabei um ein Gerücht handelt, denn Fisch, Lim und Vasek wollen 2026 sicherlich auch gerne am 20-Jahre-Apéro für ehemalige Sieger teilnehmen.

Archiv:

Kommentar verfassen