Regeln

regeln
Grundsätzlich gelten am Sure Shot die Regeln des Schweizer Kubb-Verbands. Jedoch gibt es einige Spezialregeln:

– Beim Spiel ums Anspiel darf der König berührt werden.
– Es muss nicht rotierend gesetzt werden.
– Teams mit weniger als drei Spieler sind nicht erlaubt, Teams mit mehr als drei Spielern sind erlaubt.
– Beim Aufstellen dürfen sogenannte Blockaden errichtet werden, dh. zwei Kubbs, die dieselbe Fläche belegen, dürfen so aufgestellt werden, dass sie Seite an Seite zu stehen kommen, und zwar auch, wenn es in die andere Richtung genügend freien Platz zum Aufstellen hätte.
– Es gilt die Anspiel-Regel “Basel 3”. Details dazu hier. Kurzform: Wer das Anspiel gewinnt, kann wählen, welches Team beginnt, wobei dieses Team in der ersten Runde nur drei Stöcke werfen darf. Das Team, das das “Anspiel” gewonnen hat, kann sich auch entscheiden, die Platzseite zu wählen und dem Gegner die Wahl der startenden Mannschaft zu überlassen. NEU: Bei Mehrsatz-Spielen hat in Satz 2 das andere Team die Wahl, zu bestimmen, wer mit drei Stöcken beginnt und im Satz 3 darf erneut das Team, das in Satz 1 gewählt hat, wählen.
– Tie-Break: Sobald das Tie-Break-Signal ertönt ist, beginnt das Tie-Break. Dies bedeutet, dass jeweils nach dem Setzen der hinterste Kubb des setzenden Teams permanent aus dem Spiel genommen wird. Hat das Team bei Ertönen des Signals bereits mit Setzen begonnen (mind. 1 Kubb gesetzt, egal ob gültig oder nicht), wird der erste Kubb erst in der darauffolgenden Setzphase (des gegnerischen Teams) entnommen.

– Bezüglich der sogenannten Helikopterwürfe sind wir strenger als die offiziellen Regeln des Kubbverbands, wonach Schüsse erst ab einer Abweichung von mehr als 30 Grad zur vertikalen Achse als ungültig gelten. Am Sure Shot gilt alles ab 10 Grad Abweichung als Helikopter.

Einige wichtige Punkte aus den Regeln des Schweizer Kubb-Verbands, die auch am Sure Shot gelten:

– Das Einwerfen der Kubbs erfolgt in zwei Durchgängen
– Ein Kubb, welcher auf der Basislinie platziert wird, wird zu einem Basiskubb und muss somit nicht mehr zwingend vor den anderen Basiskubbs umgeworfen werden, darf aber entsprechend auch nicht in der Setzphase mit Wurfhölzern aus dem Feld manövriert werden (“Fortschritt”).
– Und selbstverständlich: Der Königswurf wird immer von der Grundlinie und rückwärts zwischen den Beinen durch (Sure Shot) geworfen.