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Machtdemonstration des KCUA an der CH-Meisterschaft

An der Kubbspitze bahnt sich ein Generationenwechsel an. Die jungen Aargauer des Kubbclub Unteres Aaretal belegten an der Schweizermeisterschaft in Meiringen drei der vier Halbfinalplätze und sicherten sich mit “de Vasek und sini Nudle” den Titel.

Kubb-Vasek
Goldjunge Roger Ammann verdankt seinen Namen “Kubb-Vasek” seiner optischen Ähnlichkeit mit dem siebenfachen Footbag-Weltmeister Vašek Klouda aus Tschechien. Dieser bezwang 2002 mit 16 Jahren den damals als unbesiegbar geltenden amerikanischen Champion Ryan Mulroney.

Im Final setzte sich der Gold-Junge mit seinen zwei männlichen (!) Mitspielern Madi und Tobi diskussionslos mit 3:0 gegen das B-Team durch. Im Kleinen Finale gewann Dr. Chakkala Mastrolorenzo  gegen De Giuseppe und sini Kubbcrew. Das am Freitag ausgetragene Einzelturnier entschied Überkubber Roger Züst (Oepfelbaum) fürs sich, die Silbermedaille ging an Meury (B-Team). Dritter wurde Mightykubber Benni The Gun, der vierte Platz ging an Cheesu.

Die nach einjähriger Pause an einem neuen Ort durchgeführte Schweizermeisterschaft war geprägt von Dauerregen. Dank hervorragender Infrastruktur mit riesigem Festzelt, Shuttle-Bus und einem reichhaltigen gastronomischen Angebot war die Stimmung trotzdem sehr gut. Ein Herzliches Dankeschön geht an die vielen Helfer des Kubbclub Aaretal. Die Turnierorganisation entsprach nicht ganz den hohen Ansprüchen, die an eine Schweizermeisterschaft gestellt werden. Zudem wurde das Turnier mit unüblich grossen Gruppen zu sehr in die Länge gezogen, so dass sich die neuen Schweizermeister nur von wenigen, besonders hartgesottenen Kubbfans feiern lassen konnten. Dennoch ist der Einsatz des neugegründeten Kubbverbands und von OK-Präsident Hämp zu würdigen, ohne die es auch in diesem Jahr keine Schweizermeisterschaft gegeben hätte.

Fotos: dr Bell, Nado, Mu, DJ

Rangliste

1.de Vasek und sini Nudle
2.B-Team
3.Dr. Chakkala Mastrolorenzo
4.De Giuseppe und sini Kubbcrew
5.Breitizone
5.KFP
5.KOs Fraktion
5.Rope-A-Dope
9.Chäsplätzli
9.Checkeletti
9.Kubb Klub Fislisbach 11
9.Kubb n Ales
9.Kubbaneros
9.Öpfelbaum I
9.Rässelhäned
9.Tent it up I
17.anvaend din illusion
17.B52
17.Baby J
17.Black Dynamite
17.Clawfingers
17.Dynamuuda
17.KC Reusstal 1
17.KC Reusstal 3
17.Öpfelbaum II
17.Öpfelbaum III
17.Skubb i do
17.Stöck uf Pflöck
17.Streusalz
17.Tent it up II
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Archiv: Schweizermeisterschaft

Kommentare

  1. Die Gruppenphase dauerte dank den vielen gestellten Feldern nicht länger als an manch anderen Turnieren. Man erinnere sich an Murten: 1 Feld für eine 6er-Gruppe, Final gegen 21:00 Uhr (inkl. Final alles Best of one!). Verzögerungen gab es insbesondere wegen dem von Checkeletti initiierten Protest gegen die Setzung in der KO-Phase. Die Kritik kann ich deshalb nicht nachvollziehen, im Gegenteil: Sie ist eine Frechheit!!

    Kritik gehört all den Kubbspielern die es nicht für nötig halten den Final mitzuverfolgen (und dafür noch dem Modus die Schuld geben). Da fehlt wohl (gerade als amtierender CH-Meister) der nötige Respekt. Immerhin weiss man jetzt, wer die hartgesottenen Kubbfans sind: KCUA, Öpfelbaum, Breitizone und der ganze KKA (und alle einzelnen, auch du Nado;), vielen Dank an euch alle!

    1. Das war kein Protest, sondern ein berechtigter Hinweis darauf, dass offenbar bei der Verteilung der Teams etwas nicht ganz funktioniert hat. Zudem möchte ich hervorheben, dass der von uns verfasste Bericht nebst einiger weniger kritischer Worte zum Turnierablauf auch viel Lob enthält für Hämp, seine Crew, den Verband und all die Kubbfans, die bis am Schluss durchgehalten haben.

  2. Herzlige Gratulation an Vasek, Nudle, KCUA und s B-Team! Viele Dank au an Sam für d gueti Bricht, wo mir us em Herze gsproche hät. Hammer-Turnier gsi, super Ässe, Helfer und Infrastruktur. Viele, viele Dangg em Hämp und dr ganze Crew! Modus und Zytplan hani aber leider au nit ganz eso toll und vor allem unnöttig gfunde. Wenn me scho soviel Felder hät, sött me au alli usnutzte und bespiele. Eso wär d Gruppephase friener fertig, d KO-Spiel mien nit Vorzytig im Tiebreak entschiede werde und alli könne dr Final luege und chömme glich no zu humane Zyte – grad bimene zweitägige Turnier – hei.

  3. Es isch jo eigentlich alles scho gseit. Super SM, grossartigs Ässe und Bier vom Fass etc, tolli und vieli Hälfer und top Infrastruktur. Jedes andere schwizer Kubbturnier wär wohl völlig im viele Räge untergange!! Bim Modus und Zytplan cha me sicher no s’einte oder andere aluege, speziell au wäge dr doch sehr lange Aareis. Näbe dr lange Aareis hett halt au vor allem s’Wätter e grosse Teil drzue biitrait, dass am Schluss nümm viel Publikum vor Ort gsi isch.

    Im obestehende Bricht findi s’Wort Turnierorganisation in “Die Turnierorganisation entsprach nicht ganz den hohen Ansprüchen, die an eine Schweizermeisterschaft gestellt werden. ” nid optimal gwählt. D’Turnierorganisation umfasst jo au Infrastruktur, Ässe, Logistik – was jo au im Bricht vom Sam sehr globt wird. Dass dr Turniermodus us Sicht vo “absolute top Teams” – wenn’s denn so öppis im Kubb überhaupt gitt 😉 – nid ganz wie gwünscht gsi isch, chani us ihrere Perspektive verstoh, aber e Turniermodus söll jo au für weniger gueti Teams no e Spass sii. Feedback isch wichtig, und wie scho gseit, für die näggschti SM cha me sicher no Sache verbessere.

    Nomol e riiese Danggschön an alli Kääsbräätler und dr Hämp, very BIG UP an KCUA und härzlichi Gratulation ans B-Team und an d’Züschte!

  4. Also nähme mier ono Stellig derzue:
    Erstmals vielen Dank für die Rückmäldige. I nimme das nid persönlich sondern gseh z potenzial zur wiiterentwicklig derhinder.

    Ziitverzögerig hed vor allem ei Grund gha, nämlech heimer irgend e istellig im online Programm nid richtig gha, weis aber nonid weli. Das hed derzue gfüehrd das mer die, schlussendlich für Checkeletti nid ganz navollzeibari KO zuelosig hei gha. Der Protescht, wen me de däm so cha sägä, isch sicher berächtiget gsi. Ds Resultat isch e wiiteri ziitverzögerig gsi. Für das Chaos tüe mir üs bi allne Kubber Entschuldige, i deiche das isch sicher e Punkt wo d Asprüch vo somne turnier nid erfüllt si gsi.
    Naja, ig würd sägä dasmer trotzdäm e würdige Schwiizermeischter hei chenne erkore, a dere Stell härzliche Gratualtion an de Vasek und sini Nuudle und an Züst!!!! au en härzliche Gratulation a ganzi KCUA wo mit ihrem Kubbspiel d Szene ganz schön ufe chopf stelle.

    Zum Modus:
    Us mire sicht muesmesech guet überlege was die SM sell si. Weiter es Schouloufe vo de Top Teams oder weiter es Volksfescht. Wenn jede sell um dä Titel chenne Kämpfe so mueses e Modus gä wo o ungüebti Teams chenne derbi, zwar so das si nid scho em halbi zwölfi nach drüü spil müesse hei ga. wenn me es schouloufe wott den chame die Beschte 32 Teams us der Kubbtour gägäenand la aträtä und die usgibig la spile. me müesst sech de uberlege obme wott e profi und en amateurmeischterschaft mache, oder ganz anders. Aber für genau das heimer e Verband, über dä chame immer aregige und ideen driibringen.

    Was anders gseh als der Sam, oder är mier no Stichhaltig müessti bewise isch dusag, das dlüüt wäge dem Modus nid bis zum Final blube si. Angesichts des Wetters gitz da sicher no plausibleri Argumänt!!!

    Verwirrend findeni, das das Tunier zwar zlang gangen isch, aber trotzdäm der Ruef nach KO Spiel ohni Ziitbegrenzig luut wird. Findeni e bitz wiedersprüchlich, lahmer das aber gärn la erkläre.

    So viele Dank nomal für die Rückmäldige, vile Dank fürne im grosse und ganze schöni SM und vile Dank fürs Vertroue!

    Hämp, OK Team SM

    1. @Bjogge: Mit Turnierorganisation meinte ich tatsächlich nur den Spielbetrieb. @Hämp: Sicher ist das Wetter der Hauptgrund, weshalb viele Spieler schon vor dem Final die Heimreise angetreten haben. Dennoch bin ich der Meinung, dass es für eine Mehrheit angenehmer wäre, wenn bei einem zweitägigen Turnier am zweiten Turniertag eher früh Schluss wäre. Hierzu einige Tipps: Gleichmässigere Gruppengrössen, kleinere Gruppen, genügend Felder pro Gruppe, eventuell Verzicht auf 16tel-Final (dafür ein parallel laufendes Loserturnier), 8tel-Final auf einen Satz (und mit Tiebreak nach 20 Minuten). Das sind alles Kompromisse, die man eingehen muss, wenn man einen strafferen Turnierablauf will. Wir werden für diese Kompromisse am Sure Shot immer wieder kritisiert, halten aber daran fest, um die Finals vor möglichst vielen Zuschauern austragen zu können. Dazu kommt, dass meiner Erfahrung nach Spiele mit rotierendem Setzen tendenziell länger dauern – also eher noch mehr Kompromisse eingegangen werden müssen. Die Probleme mit der Turniersoftware möchte ich nicht weiter kommentieren, hierfür hast du dich ja bereits am Turnier und nochmals in deinem Kommentar entschuldigt.

      Den Ruf nach Spielen ohne Tiebreak lasse ich gerne jemand anders erläutern. Ich gehe davon aus, dass ein Halbfinalspiel ohne rotierendes Setzen sicherlich weniger lang geht als B-Team gegen Breitizone, aber das ist reine Spekulation.

  5. Eine hani no Vergässä, der Tragisch Held vo däm Weekend. im wird viel z wenig ruum gä i de offizielle Brichte. Pascal “Pasqualito” Meury. De Ma isch im Einzel und im Team mitem BTeam im Final gstande und hed beidi mal verlore. Är isch der erscht Doppelvizeschwiizermeischter, z Vize Double quasi. Das isch doch allerhöschtscht Hochachtig Wärt. Gratuliere Meury ganz härzlich.

  6. Hallo Zusammen

    Zum Thema, dass die Spieler frühzeitig nach Hause gehen hätte ich eine Idee.
    Inwiefern diese durchsetztbar ist, habe ich mir noch nicht überlegt, aber für das gibt es ja den Verband 😉

    An einer Schweizermeisterschaft, wäre es doch spannend, wenn man jeden Rang ausspielt, ähnlich wie Beno dies am Beginnerturnier am KubbMAIster gemacht hat.. So gibt es auch im hinteren Bereich noch einige Spiele. Jedoch müssten alle Spiele durch sein, bis zum Beginn der Halbfinale. Somit können alle Spieler noch die letzten spannenden Spiele zuschauen. Dann gäbe es auch nicht Teams die ab 12Uhr schon ausgeschieden sind, von diesen muss man auch nicht erwarten, das sie 6 Stunden auf das Finale warten.

    Gruss Dominik

  7. @DJ, Vile Dank für die Tipps, da wirdemer sicher ds eint oder ander überlege fürnes anders Jahr.

    Der Modus da bini offe, das isch en SM und nid miis Turnier. Es sell ja es turnier für Kubbschwiiz si u nid füre Organisator.

    Mag sii das ds Rotierend setzte spil verzögered. Düberlegig isch eigentlech e ganz eifach hinderem Rotationsprinzip. Are Team-SM setteme ds beschte Küre und nid das Team mit däm wo am beschte cha chlötzle. I stah voll hinderem däm rotierend setzte. isch aber onid i stei gmeislet, nume uf papier gschribe.

    @ Kubb Elch, didee isch super. müesstme probiere, hätt wahrschinlich schono der eint oder ander gä wo lenger wä blube.
    Bringeder de Sunndig abe die Kubbsets. bisch ume?

  8. de Beno hets zeigt gha, dases funktioniert :) paar änderige na dra vorneh und das wūrd e super sach geh…denki amel 😉

    jo bin ume, meldsch di na uf facebook, wenn zirka da bisch..

  9. Eine kleine Geschichte des schweizer Kubbsports

    2004-2005:
    Die Zeit der Müürli (beim Setzen wurden Kubbs zusammengestellt, welche sich berührt haben beim Setzen). Es setzten sich die Teams durch, welche keine Probleme mit dem Treffen von Feldkubbs bekundeten. Früher oder später konnte man so nach vorne treten und die Basislinie abräumen.
    2006-2008: Müürli wurden verboten, es setzten sich die Teams durch, welche einigermassen gut Setzen konnten (und mit Feldkubbs treffen keine Probleme hatten).
    2008-2010: Immer mehr Teams konnten gut setzen und Feldkubbs treffen, es wurde wichtiger, eine ansprechende Quote auf die Basislinie zu haben.
    2010-2012: Die Teams glichen sich beim Setzen, Feldkubb- und Basiskubbquote an. Es entscheidet meist das Anspiel. Man beginnt, auf zwei Sätze zu spielen (Erfinder war das Badener Kubb Open). Sätze dauern vielfach nur noch 10 Minuten.
    2013: Das rotierende Setzen wird an den meisten Turnieren zum Standard. Dies bewirkt, dass alle Teammitglieder dies können müssen und Topteams mit einem Starsetzer zurückgebunden werden.
    2014: Wer weiss, ob die 2,4,6-Regel der Europameisterschaft Anwendung findet, oder auf Sams Wunsch hin (kein Rotieren mehr und nur ab Viertelfinal Best-of-3) der Kubbsport wieder ins Jahr 2010 zurückgeworfen wird damit alle rechtzeitig ins Bett kommen…

    Ps: Eigentlich wollte ich bei meinem ersten Post nur mein Bild sehen (Check), und für Kommentare auf der Boulevardseite sorgen (Check).

  10. das einzige, was ich schad fand, war, dass es nichts zum behalten für die ersten 3 plätze gab. irgend eine medaille oder pokal (keiner zum wandern) wären scho schön gewesen. habe ich uns halt einein eigenen gemacht aus einem abgefallenen stück krone… trotzdem;-)

  11. Jedem Kubbturnier seinen eigenen Modus und seine individuellen Regeln!!!

    Teilnehmerfeld (Quantität und Level), Jahreszeit (Licht und Temperatur) und Ziel des Turniers etc. soll ja alles berücksichtigt werden und in den Modus und Charakter! einfliessen. Eine gewisse Unvollkommenheit und Einzigartigkeit machen doch Kubb auch irgendwie aus.

    Für die SM gelten als einziges Turnier spezielle Regeln und auch besonderes hohe Ansprüche. Wir arbeiten daran und euer Input ist sehr willkommen!

    Und bitte “chille”! Isch jo “numme” KUBB…

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